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Familien- oder Systemaufstellungen

sind ein wesentlicher Bestandteil der systemischen Therapie, die seit 2008 als wissenschaftliches Psychotherapieverfahren anerkannt ist.

Familien- oder Systemaufstellung bezeichnet ein Gruppenverfahren, bei dem ein/e Klient/in ein System (die eigene Familie / ein System betreuter Klienten / ein System einer Institution) mit einer zu klärenden Fragestellung aufstellt. Die Gruppenteilnehmer werden stellvertretend für Mitglieder des Systems nach seinen/ihren inneren Bildern aufgestellt. So werden Ordnungen und Kräfte sichtbar, die innerhalb der Systeme wirksam sind und die, wenn sie unbeachtet bleiben oder verletzt werden, großes Leid und auch generationsübergreifende Schädigungen verursachen können. Die Stellvertreter/innen spüren diese Verstrickungen durch die Wahrnehmung ihrer aufkommenden Gefühle oder Körperimpulse deutlich. Die Lösungssuche erfolgt durch Aufnehmen dieser Impulse, das Hinzunehmen weiterer Personen oder Systemteile und/oder das Umstellen der Stellvertreter/innen durch die Therapeutin. Eine Aufstellung findet ein gutes Ende, wenn alle Stellvertreter/innen ihren Platz als stimmig und wohltuend empfinden. So kann von dieser neuen Ordnung des Systems für den/die Klienten/in eine heilende Wirkung ausgehen.

 

Mein eigener Zugang zu Aufstellungsarbeit:

1993-1996 Ausbildung zur System – und Familienaufstellerin bei Dr. Albrecht Mahr (http://mahrsysteme.de).

Seit 1996 Teilnahme an einer fortlaufenden Supervisionsgruppe für Aufsteller/innen bei Albrecht Mahr.

 Aufstellungsgruppe 2018 

Der Fokus der Aufstellungsgruppe liegt auf der beruflichen Welt. Sie richtet sich an Menschen, die Themen aus ihrem Arbeitsfeld bearbeiten möchten, die sie als belastend erleben, sei es im Hinblick auf die Klienten/innen, die Kollegen/innen oder die Institution. Spürbar ist das an einer Einschränkung der Arbeitszufriedenheit , der Frage, ob und wie die Arbeit fortgesetzt werden kann. Die Aufstellung kann die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Hintergrund, also dem eigenen Herkunftssystem und den jetzt bestehenden Systemen sichtbar, die Belastungen verstehbar machen, Verstrickungen lösen und damit neue Lösungswege aufzeigen. Die Aufstellung nimmt immer die Perspektive des/der Klienten/tin ein, das heißt, die Lösungen liegen im subjektiven Bereich der Aufstellenden. Aufstellungen verändern keine Organisationen oder Außensysteme.

 Die Gruppe besteht aus 10-15 Personen, die sich für 5 Monate zusammen finden. Die Gruppe trifft sich monatlich dienstags für 3 Stunden von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Die Teilnahme ist verbindlich. In dieser Zeit werden keine neuen Teilnehmer/innen aufgenommen, um ein vertrauensvolles und vertieftes Arbeiten zu ermöglichen.

privatprivatTermine:

5 neue Termine voraussichtlich ab September 2018

Kosten:

225 Euro plus 19% Mehrwertsteuer für 5 Gruppenabende. Die Abende können nicht einzeln gebucht werden. Die Teilnehmer/innen verpflichten sich, am gesamten Gruppenseminar teilzunehmen.

 

Rücktrittsbedingungen:
Bei Rücktritt bis drei Wochen vor Gruppenbeginn ist eine Stornogebühr von 50,00 € zu entrichten. Danach kann die Teilnahmegebühr nur erstattet werden, wenn ein/e Ersatzteilnehmer/-in den Platz bis zu Beginn der Gruppe übernimmt. Die Stornogebühr ist bei jeder Absage, auch im Krankheitsfalle, fällig.

 

Für Fragen oder Anmeldung nehmen Sie bitte Kontakt auf!